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STRUGGLES & UTOPIAS - Selbstorganisierung, Intersektionalität und Empowerment im Kontext Flucht und Migration: zweiteiliger Webtalk der Veranstaltungsreihe "Ein Blick zurück nach vorn"

30.09.2021 07.10.2021
Anmeldefrist: 


Preis: Kostenlos
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Der dritte Teil der Veranstaltungsreihe "Ein Blick zurück nach vorn - eine Veranstaltungsreihe des projekt.kollektiv zu intersektionaler Rassismuskritik, Jugendarbeit, Flucht und Gesundheit" wird als zweiteilige Webtalk-Reihe umgesetzt. Am 30.092021 hat das Projektteam die Initiative Women in Exile & Friends, eine aktivistische Gruppe geflüchteter Frauen, zu Gast. Der zweite Teil des Webtalks, mit Akteur:innen der Jugendarbeit im Kontext Flucht aus NRW wird am 07.10.2021 veröffentlicht.

STRUGGLES & UTOPIAS, der dritte Teil der Veranstaltungsreihe, wird als zweiteiliges Webtalk-Format (via facebook) umgesetzt!

Zu den Schwerpunkten Selbstorganisierung, Intersektionalität und Empowerment im Kontext Flucht und Migration haben wir wie angekündigt

am 30.09.2021 um 10.00 Uhr

die Initiative Women in Exile & Friends*, eine Initiative geflüchteter Frauen, im Livestream zu Gast. Sie werden uns mit einem Input Einblicke in ihren Aktivismus, ihre Perspektiven, ihre Arbeit und ihre Forderungen geben. Über die Kommentarfunktion haben Zuhörer:innen die Möglichkeit, ihre Kommentare und Fragen in das sich anschließende moderierte Gespräch einzubringen. Mehr Informationen zu Women in Exile & Friends sowie zum inhaltlichen Hintergrund des Webtalk-Angebots gibt es unten (*).

Die Veranstaltung findet in englischer Lautsprache statt und wird auch im Anschluss auf unserer facebook-Seite verfügbar sein (die Teilnahme bzw. der Zugriff ist auch ohne eigenen Account möglich): https://www.facebook.com/projektkollektiv-501836163499189/

Keine Anmeldung notwendig, für Rückfragen/Kontakt: projekt.kollektiv@ida-nrw.de

Der zweite Teil des Webtalks knüpft thematisch an und schlägt die Brücke zu Jugendarbeit im Kontext Flucht. Er wird in der darauffolgenden Woche, am 07.10.2021, veröffentlicht und ebenfalls über unsere Facebook-Seite zugänglich sein: https://www.facebook.com/projektkollektiv-501836163499189/  Dieser Teil wird in deutscher Lautsprache durchgeführt.

Hier werden Akteur*innen aus NRW in einem moderierten Podium zusammenkommen: Zu Gast sind Vertreter*innen von Create – Empowerment durch Geschichten, Kunst und Austausch (Empowerment Akademie/ Coach e.V., Köln), außerdem von Spektrum, eine LGBTQI*- Jugend-Selbstorganisierung aus Köln, sowie von Cirikli e.V., eine feministische, rassismus- und klassismuskritische romani Selbstorganisation in Nordrhein-Westfalen.

Wir freuen uns  sehr auf die vielfältigen Impulse unserer Gäste und darüber, sie Ihnen und euch zur Verfügung stellen zu können!

*zum Hintergrund:

Kämpfe gegen Lagerunterbringung haben aufgrund der aus ihr resultierenden Isolation, Gefährdung und Entrechtung der dort lebenden Personen eine lange Tradition – dennoch leben viele Jugendliche in Deutschland und NRW nach wie vor in Sammelunterkünften für geflüchtete Menschen. Für die ehren- und hauptamtliche Jugendarbeit und Projekte im Kontext Flucht ergeben sich unter anderem durch die institutionalisierte Isolation besondere Herausforderungen, die sich in Zeiten der Pandemie teils verändert und verschärft haben.

Durch diese Webtalks möchten wir uns informieren und inspirieren (lassen): Durch einen Vortrag, moderierte Gespräche und Einblicke in ihre Themen und Projekte, lassen uns die Initiative Women in Exile & Friends sowie Akteur*innen der Jugendarbeit aus NRW an ihren Analysen, Ideen, Forderungen und Zukunftsvisionen teilhaben.

Women in Exile & Friends ist eine Initiative geflüchteter Frauen, die sich 2002 in Brandenburg zusammengefunden haben und seither auf vielfältige Weise für ihre Rechte und gegen Lagerunterbringung kämpfen. Bei ihren Bustouren durch Deutschland treten sie beispielsweise mit in Unterkünften untergebrachten Frauen in Kontakt, machen Workshopangebote und ermöglichen und verstärken die Vernetzung und den Aktivismus geflüchteter Frauen.

Das Registrierungsformular kann nicht angezeigt werden - mögliche Gründe: Anmeldung erfolgt formlos per E-Mail, Start-Datum der Veranstaltung ist bereits erreicht, Anmeldefrist oder max. Anzahl Teilnehmer wurde überschritten.

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