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Ungleichwertigkeitsvorstellungen in der Einwanderungsgesellschaft - Eine praxisorientierte Tagung für Fachkräfte aus Jugend(sozial)arbeit und Schule

06.12.2011 10:00 - 18:00
Anmeldefrist: 


Preis: Kostenlos
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Fachtagung des IDA-NRW

Antisemitismus, Nationalismus, Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie sind problematische Erscheinungen (auch) unter Jugendlichen. Solchen Phänomenen bei "mehrheitsangehörigen" Jugendlichen begegnen Pädagoginnen und Pädagogen mit einer relativen Verhaltenssicherheit. Demgegenüber wissen viele Fachkräfte der Jugendsozialarbeit und Schule nicht, wie sie solche Themen bei "postmigrantischen" Jugendlichen adäquat ansprechen sollen.
Welche Rolle spielen Erfahrungen von Nichtanerkennung und Diskriminierung bei nationalistischen oder rechtsextremen Orientierungen? Müssen pädagogische Fachkräfte über besondere Kenntnisse zum Nahostkonflikt verfügen, um israelbezogenen Antisemitismus adäquat mit Jugendlichen bearbeiten zu können? Wann ist die "Herkunft" oder die Migrationsgeschichte von Jugendlichen für die Thematisierung relevant und wann sollten Pädagoginnen und Pädagogen diese unberücksichtigt lassen? Was bedeutet Anerkennung in diesen Kontexten und wie ist der Spagat zwischen Anerkennung und Wertschätzung der Person bei gleichzeitiger deutlicher Distanzierung zu Ungleichwertigkeitsideologien zu gestalten?
Diesen und anderen Fragen zum pädagogischen Umgang mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen werden wir auf der praxisorientierten Fachtagung in Workshops und reflektierenden Gesprächen nachgehen.

Ort
Köln

Infos
IDA-NRW
Anne Broden
Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
info[at]ida-nrw.de

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