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Hasskriminalität

Als Hasskriminalität (engl. Hate crimes) werden Straftaten bezeichnet, die sich gegen eine Person wegen ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Gruppenzugehörigkeit richten: Dabei kann es sich um die nationale oder ethnische Herkunft, Religion, Weltanschauung, sexuelle Identität, eine Behinderung oder den gesellschaftlichen Status handeln. Unter den Begriff fallen rassistisch, antisemitisch oder islamfeindlich motivierte Straftaten ebenso wie Angriffe auf alternative Jugendliche, gegen Nazis engagierte Personen, Schwule und Lesben oder Wohnungslose. Das Konzept der Hate Crimes wurde im Rahmen der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegungen entwickelt und ist nicht unumstritten. Die Kritik am Konzept betont, dass nicht Hass als emotionales und individuelles Problem, sondern tief in der Gesellschaft verankerte rassistische Strukturen und Ausgrenzungsmechanismen das handlungsleitende Motiv darstellen.

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Aktuell bei IDA-NRW

Überblick Nr. 1, März 2019

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  Ort: Wirtschaftsclub Düsseldorf

  Ort: DGB-Bildungsstätte

Herausgegeben von Kolja Koch, i.A. des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW), 42 Seiten

In einem gesellschaftlich stark polarisierten Klima...

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Es ist soweit – im Mai startet das projekt.kollektiv die Qualifizierungsreihe für Multiplikator*innen der rassismuskritischen Jugendbildungsarbeit im Kontext Migration und Flucht.

In Kooperation mit...

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