RSS

Glossar Detailansicht

Fremde

Die Unterscheidung von Eigenem und Fremdem ist ein grundlegendes Deutungsmuster. Dabei ist aber nicht festgelegt, welche Personen oder Gruppen jeweils als »fremd« oder »anders« wahrgenommen werden. Vorstellungen über den oder die Fremden sind soziale Konstruktionen, in denen »den Anderen« Eigenschaften zugeschrieben werden, die sich von der Eigengruppe unterscheiden. Werden der Fremdgruppe negative Eigenschaften zugewiesen, wird sie als bedrohlich und/oder minderwertig dargestellt, wird häufig von Fremdenfeindlichkeit gesprochen. Der Begriff ist problematisch, weil er nicht verdeutlicht, warum welche Gruppe als fremd wahrgenommen, negativ bewertet und ausgegrenzt wird. Er erzeugt beliebige »Wir« und »Ihr« Kategorien und öffnet damit den verschiedensten Diskriminierungen Tür und Tor.

Zurück

Aktuell bei IDA-NRW

Überblick Nr. 3, Oktober 2019

Überblick Nr. 3, Oktober 2019

mehr

Bei einem Wochenendseminar im Rahmen der „Qualifizierungsreihe für junge Multiplikator*innen der rassismuskritischen Jugendbildungsarbeit im Kontext Migration und Flucht“ des projekt.kollektiv wurde...

mehr

Das projekt.kollektiv (IDA-NRW) lädt am 28. November zum Jahresrückblick und Ausblick unter dem Titel "Verschieden, getrennt und gemeinsam" zu einem Fachtag ins Stadtmuseum Düsseldorf ein.

Näheres zu...

mehr