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Ethnopluralismus

Mit dem Begriff Ethnopluralismus betont die extreme Rechte grundlegende und unveränderliche Unterschiede zwischen «Ethnien« bzw. »Völkern«, die vor »fremden« Einflüssen zu schützen seien. Um die »eigene Identität« zu bewahren, müssten sich »Ethnien« bzw. »Völker« strikt voneinander abgrenzen und auf innere Homogenität achten. Auf Grundlage dieses Postulats lehnen Rechtsextreme Zuwanderung und Integration von Migranten und Migrantinnen ab. Mit der Behauptung »natürlicher Unterschiede« werden zudem Ausgrenzungspraxen und die Ablehnung gleicher Rechte gerechtfertigt. Kritiker haben den Ethnopluralismus deshalb als „Rassismus ohne Rassen“ bezeichnet. Ohne auf NS-Begrifflichkeiten wie »Rasse« oder »Lebensraum« zurückzugreifen, wird Rassismus mit Konstrukten wie »Ethnie« oder »angestammtes Territorium der Völker« neu und weniger offensichtlich bzw. angreifbar propagiert.

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Überblick Nr. 2, Juli 2019

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27.09.2019 09:30
Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens veranstaltet das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW) eine Fachtagung mit dem Titel "Allianzen bilden in einer gespaltenen Migrationsgesellschaft? Rückblicke, Einblicke und Ausblicke aus der rassismuskritischen Bildungsarbeit".
  Ort: Künstlerverein Malkasten

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens veranstaltet das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW) eine Fachtagung zum Thema Allianzen in der...

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Es ist soweit – im Mai startet das projekt.kollektiv die Qualifizierungsreihe für Multiplikator*innen der rassismuskritischen Jugendbildungsarbeit im Kontext Migration und Flucht.

In Kooperation mit...

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