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Ausländer

Der Begriff des Ausländers bzw. der Ausländerin bezeichnet in Deutschland lebende Menschen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Er wird häufig verwendet im Rahmen gesetzlicher Regelungen (z. B. Staatsanghörigkeit, Ein- und Ausreise, Aufenthalt) und in Bevölkerungsstatistiken. Als juristischer Begriff verweist er auf einen Status eingeschränkter Rechte: Wer nicht den deutschen Pass besitzt, ist in wesentlichen Lebensbereichen nicht gleichgestellt. Ausgrenzung setzt insofern rechtlich bei der Frage der Staatsbürgerschaft an. Zur Bezeichnung von Anfeindungen gegenüber den/die Anderen ist der Begriff der Ausländerfeindlichkeit allerdings ungeeignet, weil eine fremde Staatsangehörigkeit nicht das Merkmal ist, an dem sich negative Einstellungen und Gewalt festmachen: So sind weiße US-Amerikaner weniger von diesen Anfeindungen betroffen als schwarze Deutsche.

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Überblick Nr. 1, März 2019

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  Ort: Wirtschaftsclub Düsseldorf

  Ort: DGB-Bildungsstätte

Herausgegeben von Kolja Koch, i.A. des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW), 42 Seiten

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Es ist soweit – im Mai startet das projekt.kollektiv die Qualifizierungsreihe für Multiplikator*innen der rassismuskritischen Jugendbildungsarbeit im Kontext Migration und Flucht.

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