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Stereotyp

Der Begriff wurde 1922 von Walter Lippmann für »vorgefasste Meinungen über soziale Gruppen« in die Sozialwissenschaft eingeführt. In der Psychologie bezeichnen Stereotype den kognitiven Aspekt von Vorurteilen. Stereotype sind Kategorisierungen oder Eigenschaftszuschreibungen, mit denen alltägliche Informationen über Menschen oder Sachverhalte wahrgenommen und im Gedächtnis gespeichert werden. Sie reduzieren Komplexität und vereinfachen die Realität, bieten aber auch Orientierung in einer von unüberschaubar vielen Informationen gekennzeichneten Welt. In der Gesellschaft weitgehend bekannte Stereotype zu kennen, bedeutet nicht notwendigerweise, dass ihnen auch zugestimmt wird.

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Überblick Nr. 4, Dezember 2019

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21.04.2020 10:00
Fachtagung von IDA-NRW, der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW (AJS NRW) und des Landesjugendrings NRW in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt.
  Ort: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Landeshaus)

Die Fachtagung "Was ist neu und was ist alt am antimuslimischen Rassismus?" befasst sich mit dem Spezifischen und dem Neuen im antimuslimischen Rassismus. Dabei sollen neben den Funktionsweisen und...

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Was tun nach einem rechten oder rassistischen Angriff? Handlungsmöglichkeiten und Hilfe für Betroffene, Angehörige und Zeug*innen.
Herausgegeben von der Opferberatung Rheinland (OBR), Düsseldorf 2019

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