RSS

Glossar Detailansicht

Revisionismus

Der Begriff bezeichnet Versuche, eine allgemein anerkannte wissenschaftliche Erkenntnis in Frage zu stellen, neu zu bewerten oder umzudeuten. Als »Revisionisten« bezeichnen sich vor allem Rechtsextreme, die eine Umdeutung des Geschichtsbildes – insbesondere der Geschichte des Nationalsozialismus – anstreben. Sie versuchen, die deutsche Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zu verkleinern oder die Verbrechen des NS-Regimes zu verharmlosen. Mit der sog. »Auschwitzlüge« wurde unterstellt, dass es den NS-Völkermord an den europäischen Juden nicht gegeben habe. Revisionisten bedienen sich pseudowissenschaftlicher Argumente und berufen sich – wenn überhaupt – auf wenige Quellen, die wissenschaftlichen Kriterien nicht standhalten. Sie verfälschen Befunde, führen Zitate an, die aus dem Zusammenhang gelöst sind und blenden die zahlreichen Dokumente aus, die ihren kruden Thesen entgegenstehen. Wer heute öffentlich den Holocaust leugnet, muss in Deutschland mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe wegen Volksverhetzung rechnen.

Zurück

Aktuell bei IDA-NRW

Überblick Nr. 2, Juli 2019

Überblick Nr. 2, Juli 2019

mehr
05.12.2019 09:00
Das projekt.kollektiv (IDA-NRW) richtet in Kooperation mit der Integrationsagentur der AWO Dortmund und der Auslandsgesellschaft e.V. die Fachtagung zum Thema "Rassistische Diskriminierung in der Migrationsgesellschaft" aus.
  Ort: Auslandsgesellschaft Dortmund e.V.

28.11.2019 10:00
  Ort: Stadtmuseum Düsseldorf

Mit einer Fachtagung möchte IDA-NRW den Blick zum auf die oft ausgeblendete Rolle von Frauen* als Protagonist*innen innerhalb rechter Bewegungen lenken und die Rezeption von Themen wie "Frauenrechte"...

mehr

Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens veranstaltet das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW) eine Fachtagung zum Thema Allianzen in der...

mehr