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Fremde

Die Unterscheidung von Eigenem und Fremdem ist ein grundlegendes Deutungsmuster. Dabei ist aber nicht festgelegt, welche Personen oder Gruppen jeweils als »fremd« oder »anders« wahrgenommen werden. Vorstellungen über den oder die Fremden sind soziale Konstruktionen, in denen »den Anderen« Eigenschaften zugeschrieben werden, die sich von der Eigengruppe unterscheiden. Werden der Fremdgruppe negative Eigenschaften zugewiesen, wird sie als bedrohlich und/oder minderwertig dargestellt, wird häufig von Fremdenfeindlichkeit gesprochen. Der Begriff ist problematisch, weil er nicht verdeutlicht, warum welche Gruppe als fremd wahrgenommen, negativ bewertet und ausgegrenzt wird. Er erzeugt beliebige »Wir« und »Ihr« Kategorien und öffnet damit den verschiedensten Diskriminierungen Tür und Tor.

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Aktuell bei IDA-NRW

Überblick Nr. 1, März 2019

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  Ort: Wirtschaftsclub Düsseldorf

  Ort: DGB-Bildungsstätte

Herausgegeben von Kolja Koch, i.A. des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW), 42 Seiten

In einem gesellschaftlich stark polarisierten Klima...

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Es ist soweit – im Mai startet das projekt.kollektiv die Qualifizierungsreihe für Multiplikator*innen der rassismuskritischen Jugendbildungsarbeit im Kontext Migration und Flucht.

In Kooperation mit...

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