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Fremde

Die Unterscheidung von Eigenem und Fremdem ist ein grundlegendes Deutungsmuster. Dabei ist aber nicht festgelegt, welche Personen oder Gruppen jeweils als »fremd« oder »anders« wahrgenommen werden. Vorstellungen über den oder die Fremden sind soziale Konstruktionen, in denen »den Anderen« Eigenschaften zugeschrieben werden, die sich von der Eigengruppe unterscheiden. Werden der Fremdgruppe negative Eigenschaften zugewiesen, wird sie als bedrohlich und/oder minderwertig dargestellt, wird häufig von Fremdenfeindlichkeit gesprochen. Der Begriff ist problematisch, weil er nicht verdeutlicht, warum welche Gruppe als fremd wahrgenommen, negativ bewertet und ausgegrenzt wird. Er erzeugt beliebige »Wir« und »Ihr« Kategorien und öffnet damit den verschiedensten Diskriminierungen Tür und Tor.

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Überblick Nr. 4, Dezember 2019

Überblick Nr. 4, Dezember 2019

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21.04.2020 10:00
Fachtagung von IDA-NRW, der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW (AJS NRW) und des Landesjugendrings NRW in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt.
  Ort: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Landeshaus)

Die Fachtagung "Was ist neu und was ist alt am antimuslimischen Rassismus?" befasst sich mit dem Spezifischen und dem Neuen im antimuslimischen Rassismus. Dabei sollen neben den Funktionsweisen und...

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Was tun nach einem rechten oder rassistischen Angriff? Handlungsmöglichkeiten und Hilfe für Betroffene, Angehörige und Zeug*innen.
Herausgegeben von der Opferberatung Rheinland (OBR), Düsseldorf 2019

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