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Freie Kameradschaften

Als freie Kameradschaft bezeichnen sich lokal und regional aktive Neonazi-Gruppen, die keine gesetzlich definierte Organisationsform (z. B. Partei oder eingetragener Verein) haben. Diese formal organisationsfreie Struktur war eine Reaktion auf die vielen Vereinsverbote in der ersten Hälfte der 1990er Jahre. Andere identitätsstiftende Selbstbezeichnungen sind »Freie Nationalisten« oder »Nationaler Widerstand«. Die Szene in NRW ist heterogen: Es gibt enge Verbindungen zur NPD, aber auch starke Abgrenzungen. Teilweise bestehen Überschneidungen zu den Autonomen Nationalisten. Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtungen hatten Versuche, die Gruppen in NRW stärker zu bündeln, bislang keinen dauerhaften Erfolg.

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Aktuell bei IDA-NRW

Überblick Nr. 1, März 2019

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  Ort: Wirtschaftsclub Düsseldorf

  Ort: DGB-Bildungsstätte

Herausgegeben von Kolja Koch, i.A. des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW), 42 Seiten

In einem gesellschaftlich stark polarisierten Klima...

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Es ist soweit – im Mai startet das projekt.kollektiv die Qualifizierungsreihe für Multiplikator*innen der rassismuskritischen Jugendbildungsarbeit im Kontext Migration und Flucht.

In Kooperation mit...

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