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Ethnopluralismus

Mit dem Begriff Ethnopluralismus betont die extreme Rechte grundlegende und unveränderliche Unterschiede zwischen «Ethnien« bzw. »Völkern«, die vor »fremden« Einflüssen zu schützen seien. Um die »eigene Identität« zu bewahren, müssten sich »Ethnien« bzw. »Völker« strikt voneinander abgrenzen und auf innere Homogenität achten. Auf Grundlage dieses Postulats lehnen Rechtsextreme Zuwanderung und Integration von Migranten und Migrantinnen ab. Mit der Behauptung »natürlicher Unterschiede« werden zudem Ausgrenzungspraxen und die Ablehnung gleicher Rechte gerechtfertigt. Kritiker haben den Ethnopluralismus deshalb als „Rassismus ohne Rassen“ bezeichnet. Ohne auf NS-Begrifflichkeiten wie »Rasse« oder »Lebensraum« zurückzugreifen, wird Rassismus mit Konstrukten wie »Ethnie« oder »angestammtes Territorium der Völker« neu und weniger offensichtlich bzw. angreifbar propagiert.

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Überblick Nr. 3, Oktober 2019

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05.12.2019 09:00
Fachtagung des projekt.kollektiv (IDA-NRW) in Kooperation mit der Integrationsagentur der AWO Dortmund und der Auslandsgesellschaft e.V.
  Ort: Auslandsgesellschaft Dortmund e.V.

28.11.2019 09:30
  Ort: Stadtmuseum Düsseldorf

Die Fachstelle IDA-NRW sucht – vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung der in Aussicht gestellten Förderung – möglichst ab dem 01. Januar 2020 zwei Mitarbeiter*innen (je 80 %) für die...

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Bei einem Wochenendseminar im Rahmen der „Qualifizierungsreihe für junge Multiplikator*innen der rassismuskritischen Jugendbildungsarbeit im Kontext Migration und Flucht“ des projekt.kollektiv wurde...

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