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Neu Kinder- und Jugendarbeit zu rassismuskritischen Orten entwickeln. Anregungen für die pädagogische Praxis in der Migrationsgesellschaft 2016

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Überblick Nr. 4, Dezember 2016

Schwerpunkt: Blick zurück nach vorn

Verletzt-Werden. Sprechen in der Migrationsgesellschaft

Eine Veranstaltung des IDA-NRW in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie Köln und der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

Thema
Rassismus - dies darf als rhetorischer Konsens in der deutschsprachigen Öffentlichkeit gelten - ist etwas "Schlechtes". Gleichwohl existiert und verletzt Rassismus, z. B. durch Sprache. Da Sprechen als soziale Praxis Teil gesellschaftlicher Verhältnisse ist, werden in ihr rassistische Reden und rassistische Bilder artikuliert. Durch das Sprechen können Menschen herabgewürdigt werden.
In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Paul Mecheril u. a. folgenden Fragen nachgehen: Wann ist Sprechen rassistisch? Wer legt dies fest? Ab wann sind Sprechverbote legitim? Wer legt diese fest? Wer setzt diese durch? Wie kann vermieden werden, dass der Diskurs über Rassismus selbst zu einem rassistischen Diskurs wird?

Termin
Montag, 13. Mai 2013, 19.00 Uhr

Ort

Melanchthon-Akademie, Karthäuserwall 24b, Köln
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Infos
IDA-NRW
Anne Broden
Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
info[at]ida-nrw.de