Was tun?
 
   
 

Erziehung zu Empathie und Toleranz, Förderung von Demokratie und Zivilcourage, erlebnisorientierte und bildungspolitische Maßnahmen, Antirassismus-Trainings und Interkulturelles Lernen ... es gibt zahlreiche präventive Strategien "gegen rechts". Die Rubrik „Interkulturelles“ auf dieser Website dokumentiert diese Vielfalt anhand von interkulturellen und antirassistischen Projekten in Schule und Jugendarbeit in NRW.

Im Vergleich zu den zahlreichen Präventiv- und Sensibilisierungsstrategien gibt es nur wenige Ansätze, die sich unmittelbar gegen das rechtsextreme Spektrum wenden, rechtsextreme Jugendliche zu ihrer Zielgruppe zählen, die Szene schwächen und/oder die Agitationsmöglichkeiten rechtsextremer Organisationen beschränken wollen. Nachfolgend stellen wir vier Beispiele derartiger Handlungsstrategien vor:

  • Unter "Helfen Verbote?" greifen wir die seit dem Jahr 2000 verstärkt geführte Diskussion um repressive Maßnahmen im Kampf gegen Rechtsextremismus auf. An vier Beispielen (NPD, Kleiderstile, Demonstrationen, Hasspropaganda im Internet) illustrieren wir Argumente für und gegen Verbotsmaßnahmen, die sowohl grundlegende demokratietheoretische Aspekte als auch Opportunitäts- und Machbarkeitserwägungen beinhalten.

  • Die Akzeptierende Jugendarbeit entstand Ende der 1980er Jahre in einem Modellprojekt in Bremen und wurde - zumindest dem Namen nach - in den 1990er Jahren vielerortens praktiziert. Der Ansatz erntete heftige Kritik, wurde hinsichtlich seiner Möglichkeiten und Grenzen konkretisiert und gilt bis heute als einziger ausformulierter pädagogischer Ansatz zur Arbeit mit rechten Jugendlichen.

  • Das Konzept der Ausstiegshilfe für Personen aus der rechtsextremen Szene entstand in Skandinavien und wurde in Deutschland zunächst durch die private Initiative "EXIT" und später durch verschiedene staatliche Bundes- und Landesprogramme aufgegriffen. Nach einer idealtypischen Vorstellung unterschiedlicher Modelle werden die Aussteigerprogramme in Deutschland mit ihren bisherigen Ergebnissen beschrieben.

  • Die Zahl rechtsextremer Internetseiten nimmt trotz verschiedener Versuche, diese aus dem Netz zu verbannen, zu. Gleichzeitig steigt die Zahl von Internetseiten, die das WWW nicht rechtsextremer Hass-Propaganda überlassen, sondern für Aufklärung, Diskurs, Humanität und Toleranz werben und konstruktiv streiten wollen. Unter der Rubrik "Web gegen rechts" stellen wir ausgewählte Webseiten gegen Rechtsextremismus und Rassismus vor.

   
       
  letzte Aktualisierung: 31.12.2002      
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